Bericht Seniorennachmittag vom 30. September 2020

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Nachmittag mit Nostalgiechörli
Etwas ungewohnt aber vernünftig war der Entscheid der beiden Kirchgemeinden, den Seniorennachmittag in die Kirche zu verlegen, konnten sich doch die rund 40 Teilnehmer etwas lockerer platzieren um einen verheissungsvollen Nachmittag zu geniessen.

Von katholischer Seite eröffnete Pfareiseelsorgerin Tanja Tribull den Nachmittag und übergab das Wort an Bea Loosli, die auch gleich das Nostalgiechörli Berg willkommen hiess.

Bei diesem «Chörli» fragte man sich, ob die Kleider, die Damen oder die Lieder den Namen Nostalgie verdienten. Als aber die kräftigen Stimmen, von der Dirigentin am Klavier begleitet, uns mit dem Lied «Grüezi mitenand» begrüssten, wurde gar mancher Hals der Zuschauer etwas länger. Die Motivation der Sängerinnen, zu den Liedern zu schaukeln, wurde der aktuellen Situation entsprechend nur zaghaft Folge geleistet.

«Sing mir eine alte Melodie» war wohl das Stichwort für dieses Konzert, denn meine Mutter sang mir schon als kleiner Knirps «wenn alle Brünnlein fliessen» vor. Nur heimatliebende Thurgauerinnen können das Thurgi mit solcher Inbrunst singen und Christa brachte uns mit Ihrer Geige das Appenzell mit «Berewegge, Chäs und Brot» etwas näher.

«Ein frohes Herz bleibt ewig jung», wie wahr, sonst hätten diese Damen nicht mit so viel Vitalität ihre Lieder vorgetragen. Überreichten sie uns einen bunten Strauss mit alten Schlagern und Operettenmelodien so schwollen bei den «Rosen aus Athen» die Sopranistinnen zum Crescendo an. Schade, nach einer fröhlichen, beschwingten Stunde entliess man die ewigjungen Sängerinnen «zum Städtele hinaus» und Pfarrer Stefan Koch sprach ein Gebet zum Abschied.

Eddy Billeter

2020-09-30Seniorennachmittag
01.10.2020
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