Judith Keller

Reisebericht

Gruppenbild Seniorenferien 2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-ermatingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>3283</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

der Kirchgemeinden Ermatingen und Tägerwilen
im Hotel Cresta in Flims - Waldhaus, vom 25.06. - 30.06.2018
Christina Jörimann
Eine bunt gewürfelte Schar erwartete am Montagmorgen an den verschiedenen Abfahrtsorten Walter Madörin vom Apfelcar.
Nach dem Verstauen von Gepäck und Stöcken ging die Fahrt dem Bodensee entlang über Arbon auf die Autobahn zu einem ersten Halt auf der Autobahn-raststätte "Rheintal" (Nähe Buchs) für Kaffe und...
Gestärkt ging die Fahrt bei wunderschönem Wetter weiter über Landquart, Pfäffers nach Vättis. Nach einem feinen Mittagessen hatten wir noch die Gelegenheit das Museum, welches Herr Sprecher sen. erschaffen hat, zu besichtigen. Da waren St.Galler Volksraritäten zu sehen, wie auch in Afrika und Russland geschossene Tiere.
Die Weiterreise erfolgte über den neuen Taminaviadukt, welcher erst vor einigen Jahren fertig gestellt wurde. Eindrücklich, die Tiefe über dem Grund. Alles wurde in "Schwebebauweise" gebaut. Von Bad Ragaz aus ging es dann auf direktem Weg nach Flims.
Im Hotel CRESTA wurden wir freundlich empfangen mit einem Willkommensdrink und durch den Hoteldirektor (Hr.Ammon) erhielten wir Informationen zum Hotel. In der Zwischenzeit wurde unser Gepäck auf unsere Zimmer gebracht.
Wir hatten noch genügend Zeit bis zum Nachtessen. Die Umgebung konnte erkundet werden, die Wasserratten benützten das Bad bereits zum ersten Mal und Andere freuten sich am Zimmer oder am Balkon und liessen die Seele baumeln.
Um 18.30 gab es im hellen Speisesaal das Nachtessen. Wie jeden Abend wurden wir mit einem 4 Gang Menue verwöhnt. Nach einem reichhaltigen Salatbuffet gab es Suppe, dann Hauptgang und Dessert.
Am Abend versammelten wir uns im Gemeinschaftsraum, sangen Lieder und liessen den Tag "Revue" passieren.
Für Diejenigen, die noch nicht müde genug waren, bestand die Möglichkeit den Abend in der gemütlichen "Lounge" ausklingen zu lassen bei guten Gesprächen und vielleicht auch einem "Röteli" oder so.
Der Dienstag begann für die Frühaufsteher mit dem "Morgenturnen". Die Sinne wurden wach geklopft und die Gelenke konnten ohne Belastung bewegt werden. Auch Lachen hatte seinen Platz.
Ab 07.30h konnte man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen mit allem was das Herz begehrt. So in grosser Runde gemeinsam am Tisch zu sitzen ist für viele der Senioren ein wichtiger Bestandteil der Ferien (zu Hause sind viele allein).
Um 09.30h fand unsere morgendliche Andacht durch Pfr. Werner Pfister statt. "Geh aus mein Herz" war das Liedheft überschrieben und so sangen wir fröhliche Kirchenlieder und hörten jeden Tag eine Betrachtung zum Thema.
Der Dienstag war als "Ruhetag" auf dem Programm, was nicht heisst, dass wir gar nichts machen durften oder mussten. Es bestand die Möglichkeit an den Caumasee zu laufen oder mit dem hoteleigenen Bus in die Nähe zu fahren. Die tief türkisblau Farbe vom Caumasee besticht einen. Die ganz Tüchtigen sind um den ganzen See gelaufen, die etwas weniger Mobilen, haben auf der Restaurantterrasse den Tag genossen und trotz "giftigem" Wind war es auch draussen nicht unangenehm.
Bei der Rückkehr wurden wir vom Hotel mit Kaffe und Kuchen verwöhnt. Herzlichen Dank.
Nachtessen und Abendrunde und.... verliefen wie am Montag.
Am Mittwoch war der Car wieder mit uns auf der Fahrt: nach Lenzerheide.
Frühturnen, Frühstück und Andacht zum Thema "Lobe den Herrn meine Seele".
Wenn man von Flims weg will, muss man immer zuerst nach Reichenau beim Zusammenfluss von Vorder - und Hinterrhein. Dann ging die Fahrt Richtung Thusis auf der rechten Rheinseite weiter. Wir fuhren Richtung Tiefenkastel und machten auf der Solisbrücke im Domleschg Halt und konnten in die Tiefe der Schlucht schauen.
Von Tiefenkastel wurde die Steigung nach Lenzerheide in Angriff genommen. Auch von dieser Seite gibt es einige Kehren und Kurven.
Am Heidsee brachte uns Walter Madörin mit dem Car in die Nähe des Restaurants. Auch heute war wieder eine Wandergruppe unterwegs.
Die Heimreise erfolgte dann über Churwalden, Chur Tamins nach Flims.
Nach der Rückkehr blieb wieder genügend Zeit um zu "bädele", auszuruhen oder für einen Spaziergang.
Nachtessen und Ausklingen lassen wie Anfangs Woche.
Am Donnerstag reihten sich wieder Höhepunkt an Höhepunkt. Zuerst besuchten wir nach dem Frühstück die "Steinkirche" in Cazis und bekamen vom Pfarrer der evangelischen Kirchgemeinde (die erst seit 50 Jahren besteht) einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Kirche.
Anschliessend hielt Pfr. Pfister in der Kirche die Andacht zum Thema "Vergeben und Versöhnen".Wir waren sehr beeindruckt vom Thema, war es doch etwas, das uns alle angeht!
Die Weiterfahrt durch Thusis und die Via mala war eindrücklich und vielen kam der Roman von John Knittel in den Sinn.
Ab Zillis ging es dann über viele Kehren und Kurven nach Wergenstein wo wir im gemütlichen Dorfrestaurant bewirtet wurden. Nach einem kurzen Alphornsolo (neben der Kirche) von Walter Madörin ging es auf dem gleichen Weg wieder talwärts und über die Autostrasse zurück nach Reichenau und hinauf nach Flims.
Heute wurden wir nach den Nachtessen vom Hotel mit einem reichhaltigen Dessertbuffet verwöhnt.
Da heute Abend das letzte 'Schweizer Fussballspiel' in Russland stattfand, wollten Einige dieses Spiel am Fernsehen verfolgen, daher waren nicht Alle an unserer Abendrunde. Soviel Freiheit darf sein!
Auch am Freitag wurden wir von Walter Madörin mit einer "Höhepunktreise" verwöhnt.
Die Morgenandacht war überschrieben "Brief an mich selbst" und behandelte das Thema Abschied / Sterben und stimmte nachdenklich!
Von Flims fuhren wir nach Ilanz und hinein ins "Val lumnez" = das Tal des Lichts. In sanften Kehren stieg die Strasse während 20 km auf 1460 Höhenmeter zuhinterst im Tal nach Vrin. Eine sehenswerte Berglandschaft tat sich links und rechts auf und tiefe Tobel und Sommerwiesen mit dem Blick nach Vals. Vrin bekam 1998 den Wakker-Preis. Das Dorf ist weitgehend romanisch mit nur 4% Deutschsprechenden. Im Hotel wurden wir nach unseren vorbestellten Wünschen bewirtet. Anschliessend bestand die Möglichkeit für "Einkauf" = getrocknetes Fleisch oder Bündnertorte. In der Kirche kamen wir nochmals in den Genuss vom Spiel Walter Madörin auf dem Flügelhorn = einfach schön.
Die Rückfahrt war auf dem gleichen Weg über Ilanz nach Flims.
Nach dem Nachtessen erwartete uns ein weiterer Höhepunkt. Eine Bündner Tanzgruppe aus Illanz führte uns mehrer Volkstänze auf. Die Frauen in verschiedenen (Bündner) Trachten und die Männer einheitlich in roten Westen, weiss gestickten Hemden und schwarzen Hosen. Diese Überraschung ist Annerös Pinggera gelungen.
Nun hiess es schon wieder Abschied nehmen vom schönen Bündnerland. Am Samstag traten wir die Heimreise an, talwärts Richtung Bodensee. Nochmals eine gemütliche Fahrt; durchs St.Galler Rheintal hinauf nach Wildhaus, wo wir im Hotel Sonne ein letztes gemeinsames Mittagessen einnahmen.
Am Nachmittag erreichten wir unsere Ausgangspunkte in Tägerwilen / Ermatingen und Salenstein.
Dem Leiterteam danken wir herzlich: Annerös Pinggera, die alles so gut organisiert hat, Walter Madörin für seine umsichtige und sichere Fahrweise; Monika Hafner, Margrit Winiger und Christina Jörimann hatten immer ein offenes Ohr für uns, und Pfr. Werner Pfister danken wir für seine tiefgründigen Gedanken in den Andachten.
E

Bereitgestellt: 09.07.2018     Besuche: 17 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch