Judith Keller

Bericht ökum. Seniorenausflug in's Hegau

Hegau<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-ermatingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>3173</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

vom 22. Mai 2018
Eddy Billeter
Es war schwer auszumachen, wer mehr strahlte, die schon wärmende Sonne am Vormittag des 22. Mai oder die Gesichter der rund 30 Seniorinnen und Senioren der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde Ermatingen, als sie den Car der Firma Leugger zu einem Halbtagesausflug bestiegen.

Nach einer Sammeltour stiegen auch die letzten Teilnehmer in Mannenbach zu und genossen den vom zarten Wind gekräuselten Untersee bis Steckborn. Pfarrer Werner Pfister beleuchtete in der Begrüssungsansprache das Wort “DANKE”, wie immer, überzeugend und zum Nachdenken anregend. Das eigentliche Ziel ausseracht lassend steuerte uns Senior Leugger den Berg hinauf um vor Pfyn rechts nach Herdern abzuzweigen und weiter über Stammheim wieder hinunter zum Rhein über Diessenhofen nach Schaffhausen zu gelangen.

Der regen Diskussion der Fahrgäste zu entnehmen haben die wenigsten auf dieser kaum befahrenen, romantischen Gegend die Mohnblumen in den sich neigenden Ähren, die friedlich weidenden Kühe, der kreisende Milan und die sich aufbäumenden zu bizarren Formen entwickelnden Kumuluswolken bewundert.

Das Hegau, unser eigentliches Ziel kam etwas näher, als wir von Schaffhausen, das Industriegebiet der Stadt rechts unter uns entgleitend durch viele enge Strassen, vom satten Grün bewaldeten Forsten und gekonnt befahrenen Kurven und Abzweigungen über Stetten, Lohn nach Opfertshofen chauffiert wurden.

Die flinke, freundliche Bedienung im Restaurant „Raiatstube“ bewirtete uns mit einem vorzüglichen Mittagessen. Endlich sahen wir einmal den Hohenstoffel und den Hohentwil von der anderen Seite. Über das Merishausertal kehrten wir wieder zurück nach Schaffhausen, einen Seitensprung über das Klettgau geniessend, wiederum in Schaffhausen den Rhein überquerend der Heimat zu.

All die dunkeln Wolken, die am Nachmittag aufzogen, konnten uns nichts anhaben. Von vielen schönen Eindrücken gesättigt, stiegen wir um 16.30 Uhr aus dem Car, nicht ohne den Organisatoren, den Helfern und nicht zuletzt dem Chauffeur für die angenehme Fahrt zu danken.



Bereitgestellt: 24.05.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch