Judith Keller

Bericht ökumenischer Seniorenausflug

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-ermatingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>3275</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Blutrot stieg die Sonne aus der Unendlichkeit in den noch kühlen Morgen
als am 28. August über 50 Seniorinnen und Senioren der paritätischen Kirchgemeinde Ermatingen auf die beiden Busse warteten. Die beiden Chauffeure Hampi Leugger und Stephan Loosli waren pünktlich und so stiegen auch die letzten Reisehungrigen um 07.45 in Fruthwilen in den Car. Pfarrer Stephan Koch, in Begleitung von Marc Mettler und Anne Zorell, begrüsste die Anwesenden mit einer Fürbitte für einen segensreichen Tag.

Auf der Autobahn bis zum Westring in Zürich brauchte es noch etwas Geduld. Der Chauffeur lenkte die fröhlich plaudernden Fahrgäste an Urdorf vorbei Richtung Mutschellen. Ein 11 km langer Pass, der an Bedeutung etwas verloren hat, seit der Verkehr über die Autobahn verläuft. Archäologisch jedoch hätte er als
Gletschermoräne aus der Würmeiszeit recht viel zu erzählen. Als stiller Zeuge liegt ein Findling mit 100 Tonnen Masse aus dem Gotthardmassiv in Berikon. Monika Hafner verstand es vorzüglich, die Entstehung und Geschichte dieser Gegend, die bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war, zu beschreiben.

Die Gegenwart holte uns ein, als im Restaurant Terrasse auf dem Mutschellen Kaffee mit Gipfeli serviert wurde. Um 10 Uhr ging’s weiter nach Bremgarten, über kurzweilige Strecken, um kurz nach Dietwil auf der Autobahn Richtung Luzern, Hergiswil, Beckenried unserem eigentlichen Ziel Seelisberg, die wunderbare Aussicht zu geniessen.

Die Aussicht auf ein deftiges Mittagessen im Panoramahotel Bellevue wurde nicht enttäuscht. Vorzüglich, genug und sehr freundlich bedient.

Der kurze Verdauungsspaziergang zur Treib-Seelisbergbahn tat gut. Die Strecke der nunmehr 102 Jahre alten Bahn ist immer noch dieselbe. Jedoch wurden in Jahr 1965 die hölzernen Wagen durch Aluminium ersetzt und seit 1967 braucht es auch keinen Maschinisten mehr. An Bedeutung gewann die TSB im Rekordjahr 1991 mit der Eröffnung vom Weg der Schweiz am Urnersee. Nach 8 Minuten Fahrt waren wir am See und warteten auf das Schiff, dass uns nach Flüelen brachte wo die beiden Chauffeure bereits auf uns warteten.

Das Lächeln beim Gruppenfoto fiel uns leicht und frohgelaunt bestiegen wir die beiden Busse, die uns über die Axenstrasse, vorbei an Seeven auf den Sattel fuhren um in Schindellegi das kräftige Blau des Zürichsees zu bestaunen.

Um dem Stau auf dem Seedamm zu entkommen fuhren wir in Pfäffikon Richtung Chur, verliessen die Autobahn in Reichenburg und gelangten über Uznach auf den Ricken. Im Restaurant Bildhus genossen wir zwei zarte belegte Brötchen, gerade soweit gestärkt um den Heimweg unter die Räder zu nehmen.

Dankbar über den wolkenlosen Himmel, die umsichtige Fahrweise der beiden Chauffeure, die wie immer bestens vorbereitete Reise von Monika Hafner und Bea Loosli und die beruhigende Anwesenheit der Betreuerinnen haben dazu beigetragen die schöne Erinnerung an diese Stunden in den Alltag mitzunehmen. Allen einen herzlichen Dank.

Eddy Billeter
Bereitgestellt: 04.09.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch