Bericht der Kirchgemeindereise nach Hallau

Foto Kirchgemeindereise Hallau<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-ermatingen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1</div><div class='bid' style='display:none;'>3069</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Am 16. September führte uns der Apfelcar nach Hallau
Wenn sich am Morgen des 16. September auf dem Rathausplatz in Ermatingen drei Generationen versammeln, bewaffnet mit Rücksäcken, Kinderwagen und Provianttaschen, dann wird der Einladung der evangelischen Kirchgemeinde Ermatingen Folge geleistet.

Beim 50-plätzigen Car der Firma Madörin blieben gerade mal 4 Plätze frei und so fuhr der Chauffeur um 8.45 Uhr Richtung Westen dem Schaffhauser Blauburgunderland entgegen.

Noch ein wenig verträumt bewegte sich der Untersee unter den aus den Fluten steigenden Nebelwölckchen dahin, um uns ein Stück weit als Rhein das Geleit zu geben. In Schaffhausen jedoch bogen wir rechts ab, dem Klettgau entgegen und stiegen bereits um 09.50 Uhr in Hallau aus dem Apfelcar.

Während sich die Kleinen der bewährten Obhut von Elsbeth Müller einem eigenen Programm widmeten, besuchten die Erwachsenen das Ortsmuseum. Das Museum wurde durch Johann Georg Pfund im Jahre 1853 im kleinen Rahmen gegründet, er baute es immer weiter aus und betreute es bis zu seinem Tode 1903. Unterdessen sind enorm viele Zeugen der Vergangenheit zusammengetragen worden, Bücher von einigen Jahrhunderten, Waffen, landwirtschaftliche Geräte, die den älteren Besuchern sogar in ihrer Jugend noch einige Schweisstropfen abverlangten. Imposant war auch die noch funktionstüchtige Bleisetzmaschine der Marke „Linotype“.

Zurück zum Parkplatz nahmen wir auf zwei extra zu diesem Zweck gebauten Wagen Platz, die uns von einem Traktor gezogen durch die Weite der Rebberge fuhr. Nur zu gut entdeckten wir die Schäden der zwei Hagelgewitter, die auf 15'000 Aren Rebfläche den 200 Winzern grosse Schäden bescherten.

Von weitem sahen wir schon den Rauch des Grillplatzes aufsteigen auf dem wir um 13 Uhr das Mitgebrachte genüsslich verzehrten. Der anschliessende, durch die unendliche Reblandschaft führende Marsch zur Bergkirche dauerte annähernd eine Stunde. Dort wurden wir durch den vom Ortsmuseum her bekannten, kompetent führenden jungen Mann begrüsst und durch die Geschichte dieses Wahrzeichens von Hallau geführt. Die im Jahr 1491 gebaute Kirche hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Der historischen Bedeutung wegen wurde sie im Jahre 1974 zum Kunstdenkmal erklärt.
Während dessen fand das Geländespiel für die Kinder statt, das von der Cevi Jungschar Ermatingen organisiert wurde. Die Kinder suchten spielerisch den Weg zu Jesus.

Nach einem Fussmarsch in’s Dorf hinunter freuten wir uns auf das Nachtessen und einer Weindegustation, die von der aussagekräftigen Frau Keller kommentiert und kredenzt wurde.

Wohlbehalten kamen alle um 21 Uhr wieder in Ermatingen an. Es bleibt immer wieder verdankenswert, wenn Initianten und Betreuer es ermöglichen den Zusammenhalt unserer Gemeinde aufrecht zu erhalten.

Eddy Billeter


Bereitgestellt: 11.10.2017     Besuche: 11 Monat 
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