Seniorenausflug vom 28. August 2025
Als sich der Himmel am 28. August bei Tagesanbruch über dem Wollmatinger Ried in leuchtenden Farben präsentierte, hatte man noch den Eindruck, die Wetterschmöcker hätten sich geirrt.
Doch als sich um 08.00 Uhr etwa 50 Seniorinnen und Senioren beider Kirchgemeinden Ermatingen zum ökumenischen Tagesausflug versammelten, konnten sie immerhin noch trockenen Fusses den Car der Firma Madörin besteigen. Die Scheibenwischer sorgten aber schon bald für eine klarere Sicht auf das Erlebte, das da kommen sollte.
Schon nach wenigen Kilometern fuhren wir in Konstanz auf die Fähre Richtung Meersburg. Während wir viel Wasser unter den Rädern und etwas weniger auf dem Dach hatten, zog der reformierte Pfarrer Richard Häberlin in einer Andacht Parallelen von den zu erwartenden Zielen unserer Reise – Meersburg, Höchsten und Bodman – zur Bibel, und schon legten wir in Meersburg an.
Im Hotel Wilder Mann hatten wir genügend Zeit, uns bei Kaffee und Gipfeli zu unterhalten. Einige wagten trotz anhaltendem Regen einen kurzen Spaziergang durch die Gassen von Meersburg.
Nach der Kaffeepause setzten wir unseren Ausflug fort, und unser Chauffeur Simon fuhr uns mit seiner ruhigen und sicheren Fahrweise über Stetten, Markdorf, durch die Rebberge und die riesigen, von Hagelnetzen bedeckten Obstanlagen.
Bei der Durchfahrt durch Wittenhofen fiel uns auf, dass die Störche nicht nur auf den schönen Riegelhäusern, sondern auch auf den Hochspannungsmasten nisteten. Doch schon kurz vor Mittag erreichten wir bei Nebel im Blindflug unser Ziel: das Berggasthaus Höchsten. Bei leichtem Regen konnten wir elegant direkt vor dem Hoteleingang aus dem Bus steigen.
Der Verzicht auf die schöne Aussicht wurde wettgemacht durch das feine, reichhaltige Mittagessen. Wer mochte, konnte nach dem Essen ohne Schirm ein paar Schritte gehen. Die Marienkapelle und der vielseitig angelegte Kräutergarten befanden sich in nächster Nähe. Die Aussichtsplattform verlor ihren Reiz, da der verhangene Himmel uns die Sicht leider verwehrte.
Vom feinen Mittagessen gestärkt, starteten wir satt und zufrieden zu unserem nächsten Etappenziel. Über Heiligenberg und am Illmensee vorbei konnten wir schon bald den Überlingersee entdecken. Am Ufer entlang, mit Blick auf den See, passierten wir die schmucken Ortschaften, bis wir Bodman erreichten.
In Bodman blieb genügend Zeit, um bei Kaffee und Kuchen die Freundschaft zu pflegen. Das Wetter meinte es gut mit uns, und die Reisegruppe konnte während eines trockenen Zeitfensters ein paar Schritte durch Bodman oder dem Überlingersee entlang flanieren.
Gegen 17 Uhr nahm die muntere Gruppe das letzte Stück unseres Tagesausflugs in Angriff. Die Reise, bequem und sicher im Reisecar, führte uns über Itznang, Gaienhofen nach Stein am Rhein, wo wir die Grenze passierten. Anfangs dem Rhein, später dann dem Untersee entlang, führte uns der Chauffeur der Heimat zu.
Kaplan Josef, der uns von katholischer Seite begleitete, stellte nicht nur sich, sondern auch seine indische Heimat vor. Es war ihm auch wichtig, allen Personen zu danken, die für das Gelingen dieses Tages verantwortlich waren. Auf den letzten Kilometern entliess uns Kaplan Josef mit seinem Segen.
Dieser Tag hat wieder einmal bewiesen, dass Sonne im Herzen und der Schirm über sich mehr wert sind, als unzufrieden in der Sonne zu liegen. Dafür danken wir all denen, die auch diesmal wieder für einen sorglosen Tag bemüht waren.
Eddy Billeter
Schon nach wenigen Kilometern fuhren wir in Konstanz auf die Fähre Richtung Meersburg. Während wir viel Wasser unter den Rädern und etwas weniger auf dem Dach hatten, zog der reformierte Pfarrer Richard Häberlin in einer Andacht Parallelen von den zu erwartenden Zielen unserer Reise – Meersburg, Höchsten und Bodman – zur Bibel, und schon legten wir in Meersburg an.
Im Hotel Wilder Mann hatten wir genügend Zeit, uns bei Kaffee und Gipfeli zu unterhalten. Einige wagten trotz anhaltendem Regen einen kurzen Spaziergang durch die Gassen von Meersburg.
Nach der Kaffeepause setzten wir unseren Ausflug fort, und unser Chauffeur Simon fuhr uns mit seiner ruhigen und sicheren Fahrweise über Stetten, Markdorf, durch die Rebberge und die riesigen, von Hagelnetzen bedeckten Obstanlagen.
Bei der Durchfahrt durch Wittenhofen fiel uns auf, dass die Störche nicht nur auf den schönen Riegelhäusern, sondern auch auf den Hochspannungsmasten nisteten. Doch schon kurz vor Mittag erreichten wir bei Nebel im Blindflug unser Ziel: das Berggasthaus Höchsten. Bei leichtem Regen konnten wir elegant direkt vor dem Hoteleingang aus dem Bus steigen.
Der Verzicht auf die schöne Aussicht wurde wettgemacht durch das feine, reichhaltige Mittagessen. Wer mochte, konnte nach dem Essen ohne Schirm ein paar Schritte gehen. Die Marienkapelle und der vielseitig angelegte Kräutergarten befanden sich in nächster Nähe. Die Aussichtsplattform verlor ihren Reiz, da der verhangene Himmel uns die Sicht leider verwehrte.
Vom feinen Mittagessen gestärkt, starteten wir satt und zufrieden zu unserem nächsten Etappenziel. Über Heiligenberg und am Illmensee vorbei konnten wir schon bald den Überlingersee entdecken. Am Ufer entlang, mit Blick auf den See, passierten wir die schmucken Ortschaften, bis wir Bodman erreichten.
In Bodman blieb genügend Zeit, um bei Kaffee und Kuchen die Freundschaft zu pflegen. Das Wetter meinte es gut mit uns, und die Reisegruppe konnte während eines trockenen Zeitfensters ein paar Schritte durch Bodman oder dem Überlingersee entlang flanieren.
Gegen 17 Uhr nahm die muntere Gruppe das letzte Stück unseres Tagesausflugs in Angriff. Die Reise, bequem und sicher im Reisecar, führte uns über Itznang, Gaienhofen nach Stein am Rhein, wo wir die Grenze passierten. Anfangs dem Rhein, später dann dem Untersee entlang, führte uns der Chauffeur der Heimat zu.
Kaplan Josef, der uns von katholischer Seite begleitete, stellte nicht nur sich, sondern auch seine indische Heimat vor. Es war ihm auch wichtig, allen Personen zu danken, die für das Gelingen dieses Tages verantwortlich waren. Auf den letzten Kilometern entliess uns Kaplan Josef mit seinem Segen.
Dieser Tag hat wieder einmal bewiesen, dass Sonne im Herzen und der Schirm über sich mehr wert sind, als unzufrieden in der Sonne zu liegen. Dafür danken wir all denen, die auch diesmal wieder für einen sorglosen Tag bemüht waren.
Eddy Billeter
