Bettagsgottesdienst mit NR Christian Lohr
Am diesjährigen ökumenischen Gottesdienst zum Eidg. Dank-, Buss- und Bettag am 21. September um 10.30 Uhr in der Kirche Ermatingen dürfen wir als Gastprediger den aus Kreuzlingen stammenden Nationalrat Christian Lohr willkommen heissen.
Richard Häberlin,
Auf seiner Homepage schreibt er:
"Mit einer schweren Behinderung – ohne Arme und missgebildeten Beinen – zu leben, ist für mich von Geburt an zu einer speziellen Aufgabe geworden. Ich habe dies nie als ein Schicksal betrachtet, das mich gelähmt hat. Es hat sich in mir vielmehr Mut, Freude und Zuversicht entwickelt, es im Leben erst recht anzupacken. Durch vermeintliche Hindernisse lasse ich mich nicht aufhalten. Mein Leben, das durch die Contergan-Behinderung eine besondere Prägung erfahren hat, trägt eine Handschrift, die nicht normal, sondern anders ist. Doch genau das ist der entscheidende Punkt: für mich ist es die Normalität, beispielsweise mit dem Fuss zu schreiben und damit gar nicht anders zu sein. Unsere Gesellschaft weiter gezielt dafür zu sensibilisieren, dass wir alles Menschen mit unseren Besonderheiten und Fähigkeiten sind, darin sehe ich eine spannende und herausforderungsreiche Lebensaufgabe."
Und in einem Kurzfilm unter dem Titel "Ein gLohrreiches Leben" meint er:
Ich erinnere mich daran, als kleiner Junge den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie wendig die Bäume hochklettern. Es war meine erste Begegnung mit den Grenzen meines Körpers. Ich habe gelernt, mein Leben anzunehmen. In meiner Familie wurde mir vorgelebt, respektvoll und sorgfältig miteinander umzugehen… Ich begann zu verstehen, dass mich meine körperlichen Grenzen auch einzigartig machen."
Wir dürfen gespannt sein über seine Ausführungen zum bekannten Lied "So nimm denn meine Hände und führe mich" (RG 695)!
Weitere Mitwirkende:
"Mit einer schweren Behinderung – ohne Arme und missgebildeten Beinen – zu leben, ist für mich von Geburt an zu einer speziellen Aufgabe geworden. Ich habe dies nie als ein Schicksal betrachtet, das mich gelähmt hat. Es hat sich in mir vielmehr Mut, Freude und Zuversicht entwickelt, es im Leben erst recht anzupacken. Durch vermeintliche Hindernisse lasse ich mich nicht aufhalten. Mein Leben, das durch die Contergan-Behinderung eine besondere Prägung erfahren hat, trägt eine Handschrift, die nicht normal, sondern anders ist. Doch genau das ist der entscheidende Punkt: für mich ist es die Normalität, beispielsweise mit dem Fuss zu schreiben und damit gar nicht anders zu sein. Unsere Gesellschaft weiter gezielt dafür zu sensibilisieren, dass wir alles Menschen mit unseren Besonderheiten und Fähigkeiten sind, darin sehe ich eine spannende und herausforderungsreiche Lebensaufgabe."
Und in einem Kurzfilm unter dem Titel "Ein gLohrreiches Leben" meint er:
Ich erinnere mich daran, als kleiner Junge den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie wendig die Bäume hochklettern. Es war meine erste Begegnung mit den Grenzen meines Körpers. Ich habe gelernt, mein Leben anzunehmen. In meiner Familie wurde mir vorgelebt, respektvoll und sorgfältig miteinander umzugehen… Ich begann zu verstehen, dass mich meine körperlichen Grenzen auch einzigartig machen."
Wir dürfen gespannt sein über seine Ausführungen zum bekannten Lied "So nimm denn meine Hände und führe mich" (RG 695)!
Weitere Mitwirkende:
- Pfarreiseelsorgerin Nedjeljka Spangenberg
- Pfarrer Richard Häberlin
- Kirchenchor unter Leitung von Martina Junker
- Thomas Keller, Orgel